Freitag, 8. September 2017

Spielplatz: Besselpark

Wir haben mal wieder einen Spielplatz gefunden und mein Sechsjähriger hat hier alle Spielgeräte ausprobiert. Der Spielplatz liegt am Besselpark in Kreuzberg. Er ist aktuell umgeben von Baustellen, nebenan ist eine Kita. Im Jahr 2016 wurde dieser Spielplatz umgestaltet, ist also alles noch recht neu.

Es ist kein Themenspielplatz, aber dennoch nicht ganz gewöhnlich. Die Spielgeräte sehen fast alle noch neu aus, sieht man von ein wenig Graffiti an einer der Kletterwände ab. Der Platz ist 2900 qm groß und umzäunt. Es gibt auch Hecken, ein wenig Platz zum Verstecken ist so auch gegeben. Direkt im Bereich vor dem Spielplatz (nicht auf dem Gelände) ist eine hohe Hundehaufen-Dichte. Es gibt kaum Bäume, im Sommer dürfte es sehr sonnig sein.

Der Spielplatz ist in zwei Teile gegliedert, einer ist für kleinere Kinder, der andere für ältere Kinder konzipiert. Der Teil für die Kleinen wirkt zum Teil wie eine Kopie der Variante für die Großen. Insgesamt ist dieser Spielplatz für Kinder von 0 bis 18 Jahren gedacht. Für Jugendliche stehen auch eine Tischtennisplatte und ein Basketballfeld zur Verfügung.

Der Bereich für die Kleinen bietet ein Klettergerüst mit verschiedenen Klettermöglichkeiten (Kletterwand, Metallseilnetz) und einer kleinen Rutsche. In einem separaten Sandkasten steht ein Schaukeltierchen, das sich aber kaum bewegen lässt. Der Sand ist, so weit man es beurteilen kann, sauber. Die Kanten des Sandkasten sind aus Beton und haben keinen Fallschutz, wie auf manchen anderen Spielplätzen.

Der Bereich für die Großen besteht aus einem wirklich hohen Klettergerüst, das für meinen Sechsjährigen schon eine Herausforderung war. Das Netz aus Metall schaukelt ordentlich, die Kletterwand ist nicht einfach und der Schwebebalken hinüber zur Rutsche ist hoch. Die Rutsche ist breit und die steilste, die ich bisher auf einem Spielplatz gesehen habe.

Eine, leider sehr schwergängige Seilbahn und ein großes "Doppeltrampolin" sind auch vorhanden.

Insgesamt gefällt uns der Spielplatz gut, auch wenn er irgendwie ein wenig seltsam liegt, so mitten in der Stadt neben Baustellen. Vor allem die Seilbahn und die steile Rutsche sind toll.

Anfahrt und Adresse:
Besselpark
Besselstraße
10969 Berlin-Kreuzberg
U-Bahnhof: Kochstraße/Checkpoint Charlie, Bus 248 Jüdisches Museum










Freitag, 18. August 2017

Schwimmen: Sommerbad Mariendorf Rixdorfer Straße

Dieser Sommer ist nicht unbedingt traumhaft sonnig und daher haben wir in diesem Jahr erst wenige Male ein Freibad besucht. Aber natürlich möchten wir auch in diesem Sommer neue Bäder in Berlin testen und so freuten wir uns über das sonnige Wetter in der vergangenen Woche und schauten auf der Webseite der Bäderbetriebe, wo es denn hingehen könnte.


Die Wahl fiel nach langer Diskussion auf das Sommerbad Mariendorf. Und direkt bei dieser Entscheidung unterlief uns ein Fehler, der sich durch unsere mangelnde Ortskenntnis in Mariendorf erklären lässt. Wir sahen auf der Webseite  der Bäderbetriebe ein Schwimmbecken mit großer, orangefarbener Rutsche... Und als wir vor Ort ankamen, gab es diese Rutsche nicht.

Was war passiert? Wir haben das "Sommerbad Mariendorf" mit dem "Kombibad Mariendorf Sommerbad" verwechselt! Was für eine gemeine Falle! Wie kann es sein, dass zwei Schwimmbäder nahezu den gleichen Namen haben? Später an dem Abend erfuhren wir von einem Freund, der in Mariendorf wohnt, dass Ortsansässige unterscheiden zwischen "Rixdorfer Sommerbad" und "Ankogelbad". Das ist schon viel eindeutiger... Also, wir waren im Bad an der Rixdorfer Straße.

Das Bad liegt an der Straße, auf der anderen Seite ist der Volkspark Mariendorf. Es gibt einen kleinen Parkplatz, auf dem Parkraumbewirtschaftung während der Öffnungszeiten des Bades ist (Kostenpunkt: 1. Stunde 1 Euro, 2. Stunde 2 Euro, Tagesticket 3 Euro, Mindestgebühr 1 Euro). Von 9-19 Uhr muss man hier zahlen. Der Parkplatz ist nicht groß, etwa 20 bis maximal 30 Autos passen her. In den anliegenden Straßen sind Stellplätze theoretisch vorhanden, aber bei dem guten Wetter waren sie alle belegt. Also, Anreisen mit den Öffentlichen kann sinnvoll sein. Direkt vor der Tür hält der Bus der Linien 277 und 282, Haltestelle Imbrosweg.

Das Bad gehört zu den Berliner Bäderbetrieben, das bedeutet, dass hier Dauerkarten, 10er-Karten und auch der Berliner Ferienpass gelten. Kinder mit Ferienpass erhalten in den Ferien also freien Eintritt und können sich auch direkt an der Kassenschlange vorbei direkt zum Personal am Eingang begeben. Bei Sommerwetter definitiv ein klarer Vorteil.
Regulär sind für eine Tageskarte 5,50 Euro zu berappen, ermäßigt 3,50 Euro. Familienkarten (2 Kinder, 2 Erwachsene) gibt es für 11,50 Euro. Kinder unter 5 haben freien Eintritt.

Das Bad versprüht den Charme der 70er, es fühlt sich an wie ein Stück altes West-Berlin, was nichts schlechtes ist, eher eine Zustandsbeschreibung. Die Umkleiden wirken alt, richtig alt und die Toiletten auch, aber dort hält man sich ja nicht lange auf. Irritiert war ich über die Ausschilderung, denn dort wo Damen-WC & Umkleide dranstand, waren nur Duschen und WC, als Umkleide diente eine große Gemeinschaftsumkleide mit einer Handvoll Einzelkabinen. Es war alles sauber und in Ordnung.

Umkleideschränke gibt es in ausreichender Menge, sie funktionieren mit 1 Euro-Münzen. Man muss also nicht, wie in manch anderem Bad, ein eigenes Schloss mitbringen. Allerdings gibt es deutlich zu wenig Wertsachenfächer. Als wir um 14 Uhr ankamen, waren alle belegt und ich hatte daher keine Chance, Handy und Geldbeutel wegzuschließen bzw. musste meine Sachen eben in einen normalen Schrank einschließen. Ganz wohl war mir nicht, ich nutze lieber die Wertsachenschränke, die in diesem Bad neben dem Imbiss sind.

Das Bad bietet zwei Wasserflächen - zum einen ein klassisches Schwimmbecken mit acht 50 m-Bahnen und einem separaten Sprungbereich (1 und 3 m). Dieser Bereich war auch ständig geöffnet, mal das eine, mal das anderen Sprungbrett.  Dieses Becken ist aus klassischen Fliesen - eine entschloss sich bei unserem Besuch dazu, ab zu fallen. Der Bereich wurde dann gesperrt.

Zum anderen gibt es ein sehr großes,  flaches Nichtschwimmerbecken, das überwiegend wirklich sehr flach ist, also etwa knöcheltief. Mein Sohn (6) meinte "Der Boden ist hier so hoch", was ja aufs Gleiche hinauskommt Hier sind keine Fliesen, sondern ein großes Metallbecken. Man kann sich also nicht an irgendwelchen Fliesen verletzen.

In diesem flachen Planschbecken sind ein Wasserpilz, der permanent angeschaltet ist sowie ein weiterer, breiter Wasserspender, unter dem man quasi "duschen" kann. Dazu eine sehr kleine Elefantenrutsche, wie es sie in vielen Bädern gibt und die für Kinder bis 7 Jahre zugelassen ist. Sie endet im ganz flachen Wasser. Wer hier mit Schwung herunterrutscht und schon eben eher 6 oder 7 und entsprechend schwer ist ist, landet rasant auf dem Boden des Schwimmbeckens. Bei uns flossen erst einmal Tränen...
Es gibt einen etwas tieferen Bereich im Nichtschwimmerbecken, der auch noch abgetrennt ist.
Alles in allem ist das Bad durch diesen großen flachen Bereich aber hervorragend für Familien mit Kleinkindern geeignet, die an dem Tag auch sicher 80% der Besucher ausmachten.

Etwas versteckt auf der Wiese nah dem Schwimmerbecken ist ein kleines Babybecken ist Fischform. Es ist noch flacher als das Planschbecken, gefliest und wirkt schon etwas in die Jahre gekommen. Es liegt im Schatten, was einerseits gut ist, andererseits aber dadurch etwas kühler ist.

Rund um das Nichtschwimmerbecken lagern jede Menge Familien samt Picknickdecken, Klappstühlen, Pizzakartons, Handtüchern und allem drum und dran. Obwohl ein Schild genau das untersagt. Aber ich kann verstehen, dass man als Eltern bei Nichtschwimmern lieber direkt am Beckenrand sitzt und schaut, anstatt weit entfernt auf der eigentlich sehr schönen Liegewiese.

Die Liegewiese bietet viele Schattenplätze. Sie ist allerdings nicht endlos groß, da bieten andere Bäder mehr Platz abseits des Trubels.

Positiv fiel uns der Spielplatz auf. In vielen Bädern sind die Spielplätze eher abseits und alt, hier ist ein zwar nicht allzu großes, aber recht neues Klettergerüst mit Rutsche und feiner Sand, der zum Burgenbauen einlädt.

Ein Imbiss ist natürlich auch vorhanden - hier gibt es Pommes, Rixdorfer Burger, Bratwurst und natürlich kann man einzelne Gummibärchen, Mäuse etc. kaufen. Auch Eis von Langnese und Slush wird angeboten. Uns haben die Pommes sehr gut geschmeckt und auch der Slush war in Ordnung. Mit 2,30 für eine kleine Portion Pommes (plus 10 Cent für Ketchup) ist es vergleichsweise teuer für ein Schwimmbad.

Und das Publikum? Das ist bei Sommerbädern ja oft etwas heikel. Auch hier sind zwei Sicherheitsleute unterwegs gewesen wie in anderen Bädern auch. Aber da das Publikum überwiegend aus Familien mit Kleinkindern besteht, war es bei unserem Besuch sehr ruhig. Es gibt ja eigentlich auch kaum etwas, was Jugendliche in großer Zahl anlocken würde - kein Rutschenturm, kein echter Sprungturm. Da haben andere Bäder mehr zu bieten und damit auch eher das Potential, dass Besuchern die Hitze zu Kopf steigt.

Das Personal war bei unserem Besuch durchweg freundlich.

Das Bad ist im Sommer von 10-18 Uhr geöffnet, bei sehr schönem Wetter bis 19 Uhr. 30 min vorher ist Badeschluss.

Unser Fazit:
Weder Daumen hoch, noch runter, eher so mittelprächtig. Nachdem wir den Schreck verdaut hatten, im falschen Bad gelandet zu sein und es daher keine große Rutsche gab, haben wir uns dann doch noch angefreundet. Für Kleinkinder ist es sehr gut geeignet, ab dem Seepferchen wird dann schon etwas langweilig im flachen Wasser. Fürs sportliche Schwimmen ist das Schwimmbad aber dann auch wieder gut.

Da das Fotografieren in Schwimmbädern verständlicherweise verboten ist, gibt es leider keine Bilder. Aber auf der Webseite gibt es einige.

Anfahrt und Adresse:
Sommerbad Mariendorf
Rixdorfer Straße 130
12109 Berlin
Webseite: Sommerbad Mariendorf
Buslinien: 277, 282 Imbrosweg

Dienstag, 16. Mai 2017

Spielplatz: Am Insulaner

Steglitz und Tempelhof sind in Sachen Spielplätze immer wieder überraschend - hier habe ich schon richtig kleine, wirklich unschöne Mini-Spielplätze gesehen, aber auch überdurchschnittlich viele schöne Themen-Spielplätze. Ein solcher ist auch am Insulaner. Der Insulaner ist bekannt für die dort gelegene Sternwarte, das Planetarium und auch das Sommerbad.  Das Sternen- und Planetenthema greift auch der Spielplatz auf, der sich am Fuße des Insulanes befindet.

Der Spielplatz befindet sich, umgeben von einer großen Liegewiese, am unteren Bereich des Insulaners. Er ist ca. 420 qm groß und hat als Thema Sternen und Planeten. Herzstück ist der über 11 m hohe Kletterturm mit Sternenhimmel und Röhrenrutsche - das quasi das Schwarze Loch darstellen soll. Auf der Mastspitze des Klettergeräts sind Saturn und Sterne angebracht. Eine Kletterspinne und eine Seilbrücke sorgen für den Aufstieg ins Weltall. In der Kletterspinne sind einige Sitzteller zum Schaukeln.

Das Design macht echt etwas her, allzu viele Klettermöglichkeiten gibt es im Prinzip aber nicht. Dafür beeindruckt das Klettergerüst durch Design und Höhe.

Ein wenig entfernt befinden sich noch zwei einfache Rutschen, die einen Berg hinab führen. Zudem gibt es einen Beachvolleyball-Platz.

Zielgruppe sind 6- bis 12 Jahre alte Kinder. Für Kleinere sind die Kletterelemente zu groß.  Es ist allerdings Sand zum Buddeln vorhanden.

Der Spielplatz ist nicht eingezäunt, dadurch gibt es einige Verunreinigungen, u.a. durch Hunde. es hält sich aber in Grenzen.

Vorn an der Straße (Prellerweg/Munsterdamm) befindet sich eine Wall-Toilette in Laufnähe. Essen und Getränke sucht man in der näheren Umgebung allerdings vergeblich.






Anfahrt:
Prellerweg, 12169 Berlin
S2 und S25 bis Priesterweg
Bus:  M76, X76, 170, 246, 187


Sonntag, 14. Mai 2017

Spielplatz: Hildegard-Jadamowitz-Straße im Friedrichshain

Einen kleinen, sehr einfachen Spielplatz haben wir in der Hildegard-Jadamowitz-Straße im Friedrichshain entdeckt. Sie befindet sich im Prinzip hinter den hohen Häusern der Karl-Marx-Allee.

Am Ende der ohnehin nur 900 m langen Straße ist dieser Spielplatz, der im Prinzip nur Sand und ein Klettergerüst mit Rutsche bietet. Immerhin ist nebendran noch eine Wiese und etwas Grün, so dass man auch dort spielen kann. Empfehlenswert ist er für alle Altersstufen, für die Kleinen gibt es Sand (mit viel Unkraut) und für etwas ältere Kids die Klettermöglichkeit.

Insgesamt kein Highlight, das eine weitere Anreise wert wäre, aber auch kein "Anti-Spielplatz". In der Umgebung sind nur Wohnhäuser. Eiscafés oder ähnliches gibt es nicht, aber die Straße ist dafür immerhin sehr ruhig. Der Spielplatz ist umzäunt und nur ca. 350 qm groß, also immerhin absolut überschaubar.





Anfahrt:
Hildegard-Jadamowitz-Straße 25
10243 Berlin
U-Bahnhof Frankfurter Tor (U5), vor dort muss man durch einen der Hausdurchgänge hindurch, um hierher zu gelangen

Mittwoch, 22. März 2017

Spielplatz: 1001 Nacht in der Hasenheide

Es gibt immer wieder Orte, an denen ich überrascht, wenn es dort schöne Spielplätze gibt. Ein solcher Ort ist die Hasenheide in Neukölln. Berühmt für Dealer und Kriminalität, wäre das nicht für nicht der Ort der Wahl gewesen auf der Suche nach einem Spielplatz. Aber man wird eines besseren belehrt. Es gibt in der Hasenheide mehrere Speilplätze, der schönste in diesem Park ist der 1001 Nacht-Spielplatz unweit vom Columbiadamm.

Der Spielplatz bietet sowohl für kleinere als auch größere Kinder zahlreiche Spielmöglichkeiten. Diverse Klettergerüste sind vorhanden, viele Rutschen, auch eine Stein-Schlange, die man ebenfalls als Rutsche nutzen kann.

Es gibt ein Spielschiff mit Wasserspielmöglichkeit (bei unserem Besuch im Winter gab es kein Wasser, aber das ist wohl normal). Eine Kletterpyramide, einen fliegenden Teppich, Sprungtrampoline und diverse thematisch passende Spieltiere wie  Kamele, Schlangen... Und ein Aladin ist natürlich auch da.

Der Platz ist recht groß und eingezäunt. Es gibt nicht allzu viele Bänke und auch eine Art Pavillon, der thematisch passend gestaltet wurde. Zahlreiche Bäume sorgen für Schatten.

Unweit ist die Hasenschänke, eine Art Imbiss. Hier gibt es Snacks und eine Toilette.

Bei unserem Besuch war der Platz in einem relativ ordentlichen Zustand. Es lagen einige Blätter herum und leider sind einige Spielgeräte mit Graffiti besprüht, es sieht nicht alles brandneu aus, kaputt ist aber nichts gewesen. Inwiefern auf diesem Spielplatz die Dealer-Problematik der Hasenheide eine Rolle spielt, kann ich nicht beurteilen.


















Adresse und Anfahrt:
Hasenheide / Columbiadamm
10967 Berlin
U8 bis Herrmannplatz

Mittwoch, 8. Februar 2017

Spielplatz: Tiergartenstraße

Im Tiergarten gibt es mehrere Spielplätze. Dieser hier befindet sich am Rande des Parks, direkt in der Nähe der Tiergartenstraße. Die Straße und auf der anderen Straßenseite dann die Botschaften sind vom Spielplatz aus zu sehen. Ein Gebüsch trennt den Spielplatz von der Straße.

Der Spielplatz ist recht neu gestaltet worden und ist unterteilt in einen Bereich für die Kleinen (2-4 Jahre würde ich sagen) und einen für die größeren Kinder (4-10 Jahre). Es gibt einige schöne Elemente zum Klettern, mehrere Rutschen sowie eine Wasserpumpe und einen Bagger im Sand. Eine Kletterspinne ist ebenfalls vorhanden. Eine Nestschaukel und mehrere Einzelschaukeln warten auf Besucher.

Die Kanten, also die Übergänge vom Sand zum Spielplatz an sich, sind mit einem Gummi versehen, um Stürze abzufedern.

Der Platz ist im Dezember 2016 umgebaut worden, die farbenfrohen Holzelemente haben einige alte Standardspielgeräte, die bei unserem Erstbesuch im Jahr 2014 vorhanden waren,
abgelöst.

Wir waren schon im Sommer und auch im Winter hier, es ist immer recht sauber, wir haben bis auf Tierfußspuren, die man jetzt im Winter natürlich sehen konnte, keine Verunreinigungen gesehen.

Der Platz ist angenehm schattig und trotz Straßennähe ruhig.

Anfahrt und Adresse:
Tiergartenstraße 8
10785 Berlin
S-Bahn: S1, S2, S25 Potsdamer Platz
Parkplätze sind an der Straße vorhanden.












Samstag, 21. Januar 2017

Schwimmen: Schwimmhalle Ernst-Thälmann-Park

Winterzeit ist die Zeit, in der man eher etwas drinnen macht und so haben wir mal wieder ein Schwimmbad getestet. Die Schwimmhalle Ernst-Thälmann-Park ist am gleichnamigen Park, unweit des S-Bahnhofs Greifswalder Straße. Die Gegend ist nicht wirklich schön, Plattenbauten, eine viel befahrene Straße und auch der Park ist nicht der schönste der Stadt.

Die Schwimmhalle wirkt von außen auch etwas altmodisch. Sie sieht aus, wie früher alle Schwimmhallen in Ostberlin aussahen. Austauschbar und quasi überall gleich aufgebaut. Aber in dieser Halle hat sich viel getan, man merkt, dass der Umbau noch nicht lange her ist.

Der Umkleidebereich ist klein und gemischt, das heißt, es gibt weder einen separaten Bereich für Frauen oder Männer noch einen Familienbereich, sondern einen für alle. Eine überschaubare Anzahl kleiner Kabinen zum Umziehen ist vorhanden. Es gibt auch eine größere Umkleidekabine für Rollstuhlfahrer. Für Eltern mitsamt Kleinkindern sind die Umkleiden recht knapp bemessen.

Die Duschen und Toiletten sind nach Geschlechtern getrennt und durchschnittlich. Sauber und ordentlich, mit Ablagemöglichkeiten. Die Duschen fand ich angenehm warm. Das Wasser geht recht schnell von allein aus, man muss also einige Male den Knopf betätigen, bis man wirklich fertig geduscht hat und seine Seifenreste auch wieder los ist...

Die eigentliche Schwimmhalle ist nicht sehr groß. Nur 25 m sind die Bahnen lang, auf einigen Bahnen ist oft Parallelbetrieb (Schulschwimmen, Vereine, Kurse). Das Publikum ist gemischt, aber es sind weniger sportliche Schwimmer als in der SSE-Halle an der Landsberger Allee, dafür mehr Rentner.

Für Kinder gibt es einen wirklich netten Kleinkindbereich. Aber wirklich nur für Kleinkinder. Eine Elefantenrutsche ist vorhanden, ein ca. 30 cm "tiefes" Becken mit warmen Wasser und einem Sprudelteil. Dazu kommt noch eine Art Metallrutsche von einem Teil des Beckens in das andere. Für Kinder, die noch nicht schwimmen können, ist das sehr schön hier und zudem angenehm warm.

Die Halle ist insgesamt schön hell durch die großen Fenster und die hellen Farben, die innen verwendet wurden.

Es gibt KEIN Nichtschwimmerbecken. Also für Kinder, die nicht mehr ganz winzig sind, sondern schwimmen üben wollen oder planschen mit etwas mehr Wasser, gibt es hier nichts.

Alles in allem: ein durchschnittliches Bad, das aber hell und freundlich ist und für Kleinkinder einen schönen Spielbereich.

Wie immer bei Schwimmbädern gibt es keine Fotos, da das Fotografieren nicht erlaubt ist. Fotos gibt es auf der Webseite der Bäderbetriebe.

Adresse und Anfahrt:
Lilli-Henoch-Straße 20
10405 Berlin-Pranzlauer Berg
Die Webseite ist hier zu finden. Dort sind auch die aktuellen Öffnungszeiten sowie eventuelle Schließzeiten!
S-Bahn: Ringbahn (S41/42) und S 8/85 bis Greifswalder Straße
Tram: M2 bis Fröbelstraße, M4 bis Greifswalder Straße
Achtung, in der Gegend ist Parkraumbewirtschaftung und es sind eher wenig Parkplätze vorhanden!